Jamie Oliver

Jamie Oliver, der Pop-Star der europäischen Kochszene, war schon mit 30 Jahren eine Legende. Wie keiner vor ihm hat er die Küche revolutioniert: Kochen nicht mehr als zelebrierte Kulthandlung, sondern als Spaß und Entertainment – wild, kreativ und auf höchstem Niveau.

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Wo sonst hätte die Idee zum Jamie Oliver Dinner entstehen können, als ausgerechnet in London? Produzent Matthias Hoffmann hatte gerade mit seiner Show AFRIKA! AFRIKA! eine furiose Premiere in London hingelegt, als er am nächsten Morgen neugierig die britischen Zeitungen nach Kritiken durchblätterte. Bei einer Geschichte über Jamie Oliver blieb Hoffmann hängen, er hatte schon viel über den jungen Starkoch gehört. „Erst als ich mich näher mit Jamie beschäftigte war mir klar, welch’ Potenzial in diesem Koch steckt“, sagt Hoffmann. Erfahrungen mit Köchen hatte der Erfolgsproduzent bereits reichlich gemacht, schließlich gilt er als der Vater der Dinnershows. Sein „Eckart Witzigmann Palazzo“ machte er zur erfolgreichsten Dinnershow Deutschlands, in fünf Städten spielte er gleichzeitig. Doch Anfang 2006 war Schluss. „Wir konzentrierten uns auf AFRIKA! AFRIKA! und außerdem hatte zu der Zeit das Thema Dinnershow seinen Zenith schon überschritten. Überall in Deutschland gab es Dinnershows, alle sahen gleich aus, alle zeigten in einem antiquierten Spiegelzelt immer die gleiche Artistik, das machte einfach keinen Spaß mehr“, blickt Hoffmann zurück.

So richtig losgelassen hat das Thema Kochshow Matthias Hoffmann allerdings nie. Doch je mehr er über Jamie Oliver las, desto mehr Gedanken machte er sich über ein neues Dinner-Projekt. Für Hoffmann ist Jamie Oliver nicht einfach nur ein Koch: „Es ist seine unkonventionelle Art, er ist anders und er ist mit seinen 33 Jahren schon Kult“, beschreibt Hoffmann den Briten. Für Hoffmann ist Jamie anders genug, um mit seinem Team über ein neues Koch- und Entertainmenterlebnis nachzudenken.

Ganz anders müsse es eben sein, dachte sich Hoffmann, anders als das abgehobene Essen der vielen Sterneköche, anders als die immer gleichen Shows, anders als die immer gleichen Spiegelzelte. „Das Jamie Oliver Dinner ist deshalb komplett ‚anders’ geworden: Schon die Raumwelten kommen in einem Lounge-Style daher, von weitem sind die farbig beleuchteten Dachkuppeln erkennbar. Das Vier-Gang-Menü ist von Jamie speziell für die Show zusammengestellt worden, das Menü ist gleichzeitig Gegenstand der Show. Bei uns ist eben alles anders als bisher“, schwärmt Matthias Hoffmann. Das drückt sich auch in Jamies Philosophie aus: Seine Küche steht für frische, saisonale und regionale Zutaten, scheinbar einfach zubereitet, aber doch auf hohem Niveau. Diesem Anspruch wird das Vier-Gang-Menü gerecht: Produkte direkt vom Bauern stehen für kurze Transportwege, beste Qualität und Frische, der Fisch kommt fangfrisch aus offenen Gewässern.

Zu viel verraten möchte Hoffmann derzeit noch nicht, denn die Show soll zur der Premiere am 13. November in Hamburg und am 20. November in Frankfurt eine Überraschung werden. Impressario Matthias Hoffmann: „Nur soviel sei verraten: Die Show ist wie das Dinner: Einzig und gar nicht artig, denn schließlich bietet die Show eine unterhaltsame Parodie auf die zahlreichen deutschen TV-Kochshows. Brillante Stimmen, ein exzellentes Orchester und eine Prise Weltakrobatik bilden die Grundlage für bestes Entertainment, dargeboten auf einer Bühne, die zugleich Küche ist.